BM

Archive for 2011|Yearly archive page

Und am Ende herrscht Schweigen

In Ereignisse, Tagesgedanken on 24. September 2011 at 18:19

Wie einige schon bemerkt haben dürften, hat sich meine Blogfrequenz auf dieser Plattform stark verringert. Das hat viele Gründe, die ich hier nicht alle aufzählen möchte. Vor allem aber ist die Zeit ein wichtiger Faktor, der immer geringer wurde. Ein guter langer Blogeintrag benötigt Zeit, und diese habe ich nicht mehr. Zumindest nicht für WordPress.

Um trotzdem mein Mitteilungsbedürfnis befriedigen zu können, wechsle ich zum Microblogging. Genauer:

http://herrdaimon.tumblr.com/

Ich danke allen Lesern für die Zeit, die sie für mich geopfert haben. Es hat mir grossen Spass gemacht, für euch zu schreiben und Diskussionen anzustossen, deren Ergebnis selbst mich manchmal überraschte. Einfach nur Danke.

Auf tumblr werde ich mich auch in Zukunft mitteilen. Hier aber herrscht ab jetzt Schweigen…

Die Mentalität des Schweizers

In Tagesgedanken on 24. August 2011 at 22:51

Viel mehr kann und muss man zu der heutigen Einstellung der Schweizer gegenüber Ausländern und insbesondere gegenüber den Deutschen nicht sagen. Ich hoffe, dieser Text regt auch einige zum Nachdenken über die eigene Sichtweise an. Gerade der Satz: „Ich habe nichts gegen Ausländer, solange sie sich anpassen, nicht kriminell sind (und am besten auch gar nicht erst irgendwie auffallen)“ ist heutzutage allgegenwärtig, um die eigene Fremdenfeindlichkeit zu kaschieren und zu beschönigen.

Kurz: Wir sind nicht Schweizer und Deutsche und Franzosen, wir sind Menschen! Und das ist alles, was zählt.

Ich bleibe bis zum Sonnenaufgang

In Tagesgedanken on 12. August 2011 at 12:22

„Ich bleibe noch, um mit dir die Sonne aufgehn zu sehen,
und dann sag ich Lebewohl.“

Rettung für Dich

In Tagesgedanken on 6. August 2011 at 20:00

Du wankst durch dein Leben.
Du sammelst schlechte Erfahrungen.
Du stolperst von einem Schlagloch des Lebens zum Nächsten.
Du siehst nur die wenigen Fehler der Anderen.
Du akzeptierst nicht, dass du nicht perfekt bist.
Du forderst das Unmögliche.
Du siehst nur dich.

Den Rest des Beitrags lesen »

Ein Stern namens Du

In Tagesgedanken on 6. August 2011 at 00:57

Wenn immer ich des Nachts zum Himmel blicke, sehe ich nicht nur Sterne. Ich sehe Heimat, ich sehe Familie, ich sehe Erinnerungen, ich sehe Freunde.
Wenn immer ein Mensch mein Herz eroberte, wurde er dort oben verewigt, als einer unter vielen, als leuchtender Stern in der Menge.
Wenn ich nach oben blicke, spüre ich eine innere Freude, weiss ich doch, dass all diese Sterne in meinem Leben fassbar, wichtig, stets für mich da sind.

Den Rest des Beitrags lesen »

Kein Mensch ist perfekt

In Tagesgedanken on 6. August 2011 at 00:10

Kein Mensch ist perfekt.
Nur das Leben ist es manchmal.

Konfuzius sprach – 1

In Weisheiten on 31. Juli 2011 at 00:54

Konfuzius sprach: „Wer ohne Sittlichkeit ist,
wird ein Leben in Bedrängnis nicht lange aushalten
können. Er wird auch kaum lange in Freude leben.

Wer hingegen zu anderen Menschen gut ist, findet
darin Zufriedenheit. Darum ist der Weise immer bestrebt,
sich so zu verhalten.“

 

 

Des Gimpels schmales Augenlicht

In Bibliothek, Gedichte on 29. Juli 2011 at 12:45

Eilig springt der blinde Gimpel,
furchtlos auf die Hecke zu.
In dieser scheint, so meint er sicher,
eines Weibchens Heim zu sein.

Freudig zwitschert er ein Liedchen,
lockt das Weibchen aus dem Grün.
Wütend über diese Störung,
zeigt sie wild den Flügel ihm.

Des armen Gimpel Augenlicht,
verrät ihm nichts von dieser Geste,
sodass das Weibchen fürchterlich,
sein Gesichtchen attackiert.

Des Weibchens Wut ihn überrascht,
fliegt er eilig schnell von dannen.
Hätt er gesehen, wem er da zwitschert,
wär er wohl nie dort gelandet.

Verloren hat sein Augenlicht,
er im Streit mit seiner Frau.
Die, wen wunderts sonderlich,
danach nicht mehr seine Gattin war.

So mag seltsam es erscheinen,
zwitschert er grad ihr ein Lied.
Hätt er noch gesehn, wen er umgarnt,
er wäre nun trotz allem blind.

Und die Moral von der Geschicht:
Sehen kann man, oder nicht.

Mit zweierlei Mass

In Tagesgedanken on 25. Juli 2011 at 18:52


20110725-064411.jpg

Was mich zweifelsohne zu der Frage führt, wieso der Begriff Islam trotzdem in vielerlei Kombination mit solchen Ereignissen durch die Medien in Verbindung gebracht werden darf.

Soll das Christentum hier etwa einen Sonderstatus geniessen dürfen?

Ein Männlein steht im Walde

In Bibliothek, Gedichte on 6. Juli 2011 at 18:00

Blatt im Licht

Es streift ein kleines Männlein dort,
durch des Waldes Dickicht.
Hüpft von Baum zu Busch zu Blatt,
wenn du’s nicht kennst,
erblickst du’s nicht.

Auf einmal hält in seinem Tun,
das Männlein inne wie erstarrt
und blickt verwundert und ganz scheu
auf ein besonders schönes Blatt.

„Dieses Blatt“, so sprach es leis,
„ist ein Wunderwerk dieser Natur.“
Sprachs, und nahm es zögernd auf,
als wärs zerbrechlich wie Kristall.

„Oh, Blatt, du sollst nun immerdar,
mir meine Zeit versüssen.
Stets pflegen werd ich deine Haut,
die Schönheit dir erhalten.“

Das Blatt sprach nun mit einem Male:
„Kleines Männlein, warte doch!
Glücklich bin ich hier bei dir,
mehr brauch und will ich einfach nicht.“

Stumm lief das Männlein durch den Wald,
das Blatt in Händen wie ein Schatz
und meint auf einmal zögerlich:
„Dann lass mich dich nur lieben.“