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Posts Tagged ‘Abschied’

Und am Ende herrscht Schweigen

In Ereignisse, Tagesgedanken on 24. September 2011 at 18:19

Wie einige schon bemerkt haben dürften, hat sich meine Blogfrequenz auf dieser Plattform stark verringert. Das hat viele Gründe, die ich hier nicht alle aufzählen möchte. Vor allem aber ist die Zeit ein wichtiger Faktor, der immer geringer wurde. Ein guter langer Blogeintrag benötigt Zeit, und diese habe ich nicht mehr. Zumindest nicht für WordPress.

Um trotzdem mein Mitteilungsbedürfnis befriedigen zu können, wechsle ich zum Microblogging. Genauer:

http://herrdaimon.tumblr.com/

Ich danke allen Lesern für die Zeit, die sie für mich geopfert haben. Es hat mir grossen Spass gemacht, für euch zu schreiben und Diskussionen anzustossen, deren Ergebnis selbst mich manchmal überraschte. Einfach nur Danke.

Auf tumblr werde ich mich auch in Zukunft mitteilen. Hier aber herrscht ab jetzt Schweigen…

Die letzte Vorstellung, oder, Und der Rest ist Schweigen…

In Tagesgedanken on 1. November 2010 at 00:35

Erstaunlich, welche Entscheidungen das Leben einem Menschen manchmal aufzwingt.

Wir leben in den Tag hinein, zwingen uns von Stund‘ zu Stund‘, eine innere Unruhe stets in uns. Wir wissen nicht, ob das, was wir tun, wirklich richtig ist, ob wir das wirklich alles möchten, was wir tun. Einige leben weiter mit diesem Gefühl, andere nehmen sie wahr und akzeptieren sie. Sie akzeptieren sie nicht nur, sondern wollen die Richtung ihres Lebens verändern, ihr eigenes Lebensglück wiederherstellen, so wie es früher einmal war. Selten sind das nicht radikale Veränderungen, die uns das Leben so aufzwingt. Wir zerstören unser bisheriges Leben absichtlich, um aus den Ruinen etwas Neues zu schaffen, so wie der Phoenix aus der Asche wiederaufersteht.

Erstaunlich, wie Menschen den Mut aufbringen können, ihr Leben furchtlos einzureissen und zu zerstören, mit der Hoffnung, dass daraus etwas Besseres entsteht.

Vielen Dank für Alles. Du hast mir soviel gegeben. Ich werde dich vermissen.

Als würde ich selbst gehen…

In Tagesgedanken on 1. Juli 2010 at 20:34

Heute war die „Verabschiedung“ einer guten Freundin auf der Arbeit. Nach etwa fünf Jahren am selben Arbeitsplatz zieht sie nun weiter, ob freiwillig oder nicht sei mal dahingestellt. An und für sich wär das alles ja nichts besonderes. Ich habe schon einige Abschiede von Arbeitskollegen aus der Firma erlebt und irgendwann gewöhnt man sich daran.

Aber heute… Heute war es anders. Wir hatten uns relativ gut angefreundet in den vergangenen Monaten, hatten viel Zeit miteinander verbracht (ich vermute, wenn man all die gemeinsamen Pausen zusammenrechnet, müsste ich wohl eine Woche gratis arbeiten). Es war weit mehr als nur eine ganz normale Arbeitsbeziehung. Ich würde sie beinahe als eine sehr, sehr gute Freundin bezeichnen.
Und als ich sie heute zum letzten Mal sah, war das irgendwie ein Moment wie kurz vor dem Tode. Man sieht noch einmal die Bilder vor dem inneren Auge passieren, ein Film von vielen Einzelmomenten, die man zusammen verbracht hat, und dann…

…war sie weg…

Es erstaunte mich, dass es sich danach doch irgendwie anfühlte, als würde ich selbst gehen..